Fotogalerie Dirk Claussen

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Zwei Digitalkameras kommen bei mir zum Einsatz:

 

  • die kleine automatische Sony: die sogenannte „Immer dabei Kamera“:

Da ich mit der Kamera seit Jahren vertraut bin, weiß ich wie die Automatik reagiert und kann sie für die unterschiedlichsten Bildsituationen schnell einsetzen.
So verändere ich die Grundeinstellung (24mm Weitwinkel) fast nie.
Im Urlaub auf meinen Fahrradtouren an der Ostsee wurde sie zu meinem idealen Begleiter.

Egal ob blauer Himmel mit leuchtenden Rapsfeldern oder Fischerkutter mit roten Fahnen am Strand, mit dem klaren LC Bildschirm lassen sich schnell Bilder umsetzen und gestalten.

 

  • meine zweite Kamera: Fuji X10

Diese Kamera verwende ich nur mit der manuellen Einstellung.  Hiermit wird experimentiert. So kann man  hierbei  z. B. Fotos am späten Abend mit Stativ und Graufilter machen. (Langzeitbelichtung)

Auch für die Portraitfotografie (leichtes Tele möglich/optischer Sucher) möchte ich die

Kamera einsetzen.

 

Mein Motto:  die Kamera ist „nur“ Handwerkszeug für die Fotos die mir wichtig sind.

Die Qualität der heutigen Digitalkameras  (auch der preiswerten) ist auf einem so hohen Niveau, dass man sich voll und ganz auf die Gestaltung des Bildes konzentrieren kann.

 

Ein gutes Bild? Hängt nicht von der Marke oder der Pixelmenge der Kamera ab! (Ist immer subjektiv!)

Wenn im Schaufenster ein Bild hängt und ich gehe achtlos daran vorbei war es für mich kein „gutes Bild“. Wenn ich jedoch stehen bleiben muss, weil das Foto meine Aufmerksamkeit geweckt hat, dann wurde schon viel erreicht.

Egal ob Motiv, Farbe, Perspektive oder Bildaussage: engagierte Fotografie wird immer beachtet werden.

Fotografie lebt vom ausprobieren…mal die Perspektive wechseln, hinlegen oder auf eine Leiter steigen / und auch mal Grundregeln in Frage stellen „immer mit dem Licht fotografieren?“…Gegenlicht kann auch sehr spannend sein.

 

Papierbilder:  Gerade am Urlaubsort angekommen und seinen“ arbeitenden“ Freunden schnell einen

Gruß mit Sonnenuntergang schicken? Natürlich  versende ich  per Mail!

Möchte ich mich jedoch ernsthafter mit einem Thema beschäftigen, vielleicht sogar eine „Serie“ erstellen, dann machen Papierbilder wieder durchaus Sinn.

In diesen schnelllebigen, hektischen Zeiten bleibt die Zeit im Papierbild ein Stück weit stehen.

Vintage ist ja wieder angesagt und ein Papierbild bleibt und wird nicht gleich weggeklickt

Ich kann es in Ruhe betrachten, auf den Schreibtisch stellen, an die Wand hängen oder verschenken.

Der „Moment“ wird festgehalten und kann immer wieder betrachtet werden und weckt Erinngerungen.

Die Wertschätzung gegenüber einem Papierbild ist ungleich höher als bei einem geteilten Handyfoto.

Was gibt es schöneres als im kalten Winter sich ein Urlaubsfoto aus dem letzten Sommer zu betrachten?

 

 

Digitalfotografie: Heute wird wohl so viel fotografiert wie nie zuvor . Für fast jedermann  egal ob jung oder alt ist es heute möglich digital zu fotografieren da  es viel preiswerter ist als die herkömmliche Fotografie.

Die Ansprüche sind jedoch sehr unterschiedlich. Für viele sind Fotos nur ein zusätzliches Mittel  sich schnell und unkompliziert auszudrücken. (Ersatz für Sprache) die Bilder haben nur für den Moment Gültigkeit werden einmal betrachtet und dann gleich wieder gelöscht.

 

Für andere bietet sich die Möglichkeit sich kreativ zu betätigen um ein Foto zu machen, was über den Tag hinaus Bestand  hat.

 

Im Journalismus scheint das Foto immer mehr an Bedeutung zu gewinnen. Fotos sind eben eine

„Sprache“ die auf der ganzen Welt verstanden wird.

(man denke nur an das Foto vom toten Flüchtlingskind am Strand, was millionenfach geteilt wurde)

 

Dirk Claussen